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Neue Platinen Layouts zu Reinhardts Selectrix Modulen
und weitere Entwicklungen!

Stand: 05. März 2008

Neu:
- neue Änderungen im Programm (Stand 2006)
- 2fach Kehrschleifenmodul digital ist online! (Stand 2006)
- Ankündigung Drehscheiben-Decoder (Stand 2008)
- PDF-Datei zum Drehscheiben-Decoder (Stand 2008)

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Ich habe mir mal die Mühe gemacht und die Layouts zu den Selectrix Modulen von Herrn Reinhardt (www.reinhardt-netz.de) zu überarbeiten. Dabei stand für mich im Vordergrund der Verzicht auf die Trennung von Empfänger- und Ein-/Ausgabe-Platine, um zum Einen Platz zu sparen und zum Zweiten Material. Mir sind dann noch kleinere Schaltungsfehler vor allem beim FD-Modul aufgefallen und ich habe überall noch zusätzlich Stützkondensatoren eingefügt. Desweiteren habe ich Programmfehler beseitigt die unter anderem mit den 74HC259 ICs auftraten. Daher stelle ich auch das Programm in der Version 8a und nun auch 8d zum Download bereit.
Achtung die Vorschaubilder der Layouts sind nicht zum Ausdrucken geeignet. In den ZIP-Dateien sind alle notwendigen Dateien und das Layout in hoher Auflösung zur Erstellung der Platinen!!!

Noch ein Hinweis in eigener Sache:
Für Fragen zu originalen Baugruppen bitte ich Euch beim eigentlichen Entwickler nach zu schauen www.reinhardt-netz.de. Ich habe lediglich die Layouts für den Besetztmelder und den Funktionsdecoder meinen Bedürfnissen angepasst und Fehler behoben. Nach eigenen Angaben von Herrn Reinhardt arbeitet er nicht mehr an diesen Projekten da er keine Modellbahn mehr hat. Ich habe mir vorher eine Erlaubnis von ihm zur Veröffentlichung geholt.


Die Nutzung ist nur für private Zwecke gestattet!
Die hier aufgeführten Baugruppen wurden mit dem Central Control 2000 von mir getestet.
Für Hardware- oder Softwarefehler sowie eventuelle, aus dem Gebrauch resultierende Folgeschäden, kann ich keine Haftung übernehmen. Einen sorgfältigen Aufbau kann ich nur empfehlen.
Selectrix ist eingetragenes Schutzzeichen der TRIX Modelleisenbahn GmbH & Co. KG.




Hier die Platinen:





Funktionsdecoder mit Ausgangstreibern ULN2803 und Einbaumöglichkeit einer Polyswitch-Sicherung

Der Funktionsdecoder hat mir aufgrund der fehlenden Pullup/-down Widerstände und des Programmfehlers am meisten Kopfzerbrechen gemacht. Die ICs 74HC259 sind recht empfindlich was die Ansteuerung angeht. Daher waren 3 zusätzliche Widerstände notwendig und die Anpassung des Programms im PIC.
Die Klemmenbelegung ist wie folgt von links nach rechts: Minus der Steuerspannung, Plus der Steuerspannung, Ausgänge 1 bis 8 (wobei je Weiche immer in der Reihenfolge Ausgang - gemeinsamer Anschluß (Plus)- Ausgang). Im Betrieb als 16fach Ausgang schaltet die erste Adresse den jeweils linken Anschluß eines Weichenausganges und die 2te Adresse den jeweils rechten Anschluß. Ich hoffe das war so verständlich, ansonsten empfehle ich die nachfolgende Platine zum Testen...
Noch ein Hinweis: Widerstand R10 ist mit 0-100Ohm angegeben. Laut Reinhardt kann man hier einen beliebigen Wert dazwischen einsetzten. Ich hab z.B. 56Ohm verwendet, die liegen bei mir noch haufenweise rum.

Layoutgröße: 95,6*70,2mm

Layout, Bestückungsplan und Foto als ZIP-Datei




Testplatine für den Funktionsdecoder

Ich hab mir zu dem Funktionsdecoder noch 2 dieser Testplatinen gebaut. Damit kann man schnell und einfach nachvollziehen ob und wie die Ausgänge schalten. An die größen Lötpunkte links hab ich einfach Drahtenden eingelötet die ich dann über die Oberseite nach links abgewinkelt habe. Dann passen dieser direkt in die Klemmleiste auf dem Funktionsdecoder. Die Widerstände sind mit 2,2kOhm so bemessen das der Diodenstrom bei 20V Schaltspannung noch unter 10mA liegt. Kann man natürlich nach eigenen Bedürfnissen anpassen.

Layoutgröße: 22,0*61,0mm

Layout und Bestückungsplan als ZIP-Datei





Das geänderte Programm:

Version8a: Im Programm waren nur ein paar kleine Änderungen in der Ansteuerung der 74HC259 nötig um den Baustein zuverlässig beschreiben zu können! Bei den 74LS259 ICs scheint diese Problematik nicht aufzutreten, sowie bei älteren 74HC259 Typen. Laut Datenblatt der HC-Type ist aber eine bestimmte Ansteuerung zu befolgen um Fehler zu vermeiden. Das Programm ist durch die Änderungen nicht länger geworden und es ergibt sich auch keine Laufzeitveränderung. Es ist für alle Module weiterhin nutzbar.
Die Veränderungen habe ich in der .asm-Datei dokumentiert.

Version 8d: Als wichtigstes ist wohl der Schutz des EEPROMs zu nennen. Bliebe man bei der ursprünglichen Programmierung kommt es beim FD alle 80ms zu einem Speichern der Ausgabe Daten im EEPROM. Rein rechnerisch wäre dieser breits nach ca. 10 Tagen Dauerlauf am Limit von 10.000.000 (Lebenszyklus laut Datenblatt 1 bis 10 Mill.)Schreibzugriffen angekommen. Wer seine Moba regelmäßig nutzt bräuchte jedes Jahr ein paar neue PICs... Dies habe ich geändert, indem der Inhalt der EEPROM Zelle erst verglichen und nur bei einer Differenz geändert wird.
Desweiteren habe ich einige andere Veränderungen erfolgreich umgesetzt: - Melder und FD funktionieren jetzt auch bei Zentrale AUS weiter, dazu mußte ich eine weitere Funktion hinzufügen die es möglich macht eine Unterscheidung zwischen Besetztmelder und Melder 8fach vor zu nehmen. Besetztmelderdaten werden bei ausgeschalteter Zentrale gespeichert und weiterhin gesendet ohne Veränderung, während ein Melder 8fach direkt weiter die Eingangsdaten sendet (z.B. als Eingang für ein Stellpult, das somit weiter funktioniert). Programmiert man Adresse 05 mit ---/---- entspricht das dem Melder 8fach, sonst bei -------- dem Besetztmelder), den Melder 32fach betraff das nicht, der funktioniert so oder so jetzt immer, kann ich allerdings nicht testen mangels desselbigen ;-) - durch das Programmieren im Adressbereich 0-5 kam es beim Verlassen des Prog-Modus durch das Einschalten der Zentrale zum kurzzeitigen Anfahren (bis zu 1sec.) der Züge in diesem Adressbereich, da beim Prog-Ende erst die Daten ins EEPROM gespeichert wurden und dann erst die 5 Adressen "genullt", dies habe ich umgedreht, so daß die Loks nur noch sehr kurz zucken (kann man natürlich auch umgehen durch das Verlassen mittels Prog-Taster, aber manchmal je nach Anbringungsort recht unbequem - als weiteres war mir aufgefallen das die unprogrammierten Bausteine beim Einschalten der Versorgungsspannung die Zentrale auf EIN stellen. Das beruht auf dem noch jungfräulichen Speicher dessen Werte nach dem Flashen des PICs "FF" beinhalten. So kommt es das nach der Initialisierung der Baustein als FD mit 16 Ausgängen und Adresse 127 seinen Dienst aufnimmt und in diese den Wert "FF" schreibt und somit die Zentrale einschaltet. Durch meine Änderung wartet der PIC mit einer Adresse größer 127 (also Bit 7 gesetzt) auf die Programmiertaste und schreibt nicht auf den Bus. Das kann man auch nutzen um gezielt einen Baustein außer Betrieb zu nehmen. Einfach das letzte Bit in der Adresse setzen! Das Problem hatte mich schon etwas genervt, vor allem wenn man mehrere unprogr. Bausteine auf einmal am Bus anschloß.

Ich benutze übrigens nicht mehr den Programmer von Herrn Reinhardt, da dieser mit meinen PCs nicht klar kommt. Programmieren gelang eher selten. Neuere PCs und auch Laptops stellen laut Recherche im Internet wohl nicht genügend Spannung zur Verfügung zum Programmieren, dies konnte ich sogar nach messen. Besser sind Geräte mit zusätzlicher Spannungsversorgung!

prog8a.zip enthält die .hex-Datei zum direkten Programmieren, sowie weitere Dateien von MPLAB, unter anderem das Programm im Klartext

prog8d.zip enthält die .hex-Datei zum direkten Programmieren, sowie weitere Dateien von MPLAB, unter anderem das Programm im Klartext




Selectrix Verteiler 6fach mit Spannungskontrolle

Hier habe ich dann noch einen Selectrix Verteiler 6fach entworfen mit einer LED zur Kontrolle ob Spannung anliegt.

Layoutgröße: 79,1*40,1mm

Layout und Bestückungsplan als ZIP-Datei




Besetztmelder digital, 2 mal 4 gekoppelte Meldestrecken


Die Besetztmelder nach original Schaltplan von Herrn Reinhard können zu unerwünschten Meldungen führen. Daher habe ich die Schaltung nochmals überarbeitet...
Ich habe die Downloads für die Besetztmelder vorerst entfernt, weil ich die überarbeitete Schaltung erst noch ausgiebig testen werde.

Ich habe auf Polyswitches verzichtet, da meine Booster je maximal 3A liefern können und es somit nicht zu einer Überlastung der Schaltung kommen kann. Die Brücke rechts in der Mitte verbindet die getrennten Masseleitungen der Eingänge, so stehen 8 gekoppelte Meldestrecken zur Verfügung, die nach Bedarf durch Entfernung der Brücke auf 2 Boosterkreise getrennte werden können. Bei Anschluß an nur einen Booster braucht man so keine externe Brücke einsetzten. Die Klemmeleiste ist wie folgt belegt (siehe auch Beschriftung Kupferseite) von unten nach oben: Eingang 1 bis 4, gemeinsamer Anschluß 1 bis 4 (Masse), gemeinsamer Anschluß 5 bis 8 und dann die Eingänge 5 bis 8.

Layoutgröße: 88,9*74,9mm




Kehrschleifenmodul 2fach digital

Das Modul arbeitet nach dem Prinzip Sensorgleis, d.h. auf jeder Seite der Kehrschleife ist ein beidseitig isoliertes Gleisstück was für die Umschaltung als Sensorgleis genutzt wird. Fährt nun eine Lok auf das Sensorgleis überbrückt sie kurzzeitig die Trennstelle. Die Elektronik registriert von welcher Seite die Lok kommt, polt die Kehrschleife entsprechend um und gibt gleichzeitig Spannung auf das befahrene Sensorgleis. Wenn der Zug nun aus der Kehrschleife wieder heraus fährt überbrückt er wieder die Trennstelle des Sonsorgleises auf der anderen Seite, die Elektronik polt die Kehrschleife wieder um und gibt auf das nun befahrene Sensorgleis Spannung. Es ist also immer das Sensorgleis ohne Spannung, wo der Kurzschluß beim hineinfahren in die Kehrschleife entstehen würde. Somit wird jeglicher Kurzschluß und sei es auch nur für Millisekunden vermieden. Das Modul läßt sich auch an einen Besetzmelder anschließen, da die Gleispannung von der Versorgungsspannung getrennt ist.
Der Materialpreis liegt bei ca. 20 Euro.

Vor dem Nachbau bitte die Liesmich Datei beachten!

Layout, Bestückungsplan, Schaltplan, Anschlußplan, Stückliste und Foto als ZIP-Datei

Anschlußplan




Drehscheiben-Decoder(noch in Arbeit!!!)

Dieser basiert teilweise noch auf dem Grundmodul (Empfänger), wobei hier schon einige Veränderungen nötig waren. Das Programm für den PIC mußte völlig überarbeitet werden und ist somit kein Universal-Programm mehr, sondern nur für diesen Decoder geschrieben. Der PIC erfaßt die Motorimpulse zur Positionierung, so daß kein Eingriff in die Drehscheibe notwendig ist. Die Zielposition wird genau angefahren ohne Zwischenstops. In der Ansteuerung kompatibel zum SLX815. Bisher konnte ich die Fleischmann- und die Arnold-N-Drehscheibe damit testen. Bei der Arnold-Scheibe gibt es allerdings Einschränkungen. Da die Erfassung der Motorimpulse bei den kleinen Strömen eine sehr heikle Sache ist, könnte es sein das bei anderen Drehscheiben, als die von Fleischmann, eine Anpassung erforderlich ist.
Hier auch schon mal ein Bild!

Der Decoder geht jetzt in die externe Testphase. Ich habe 2 Modellbahnkollegen gefunden die Interesse an einem Test haben. Bin gespannt auf die Ergebnisse.

PDF-Datei mit erster Anleitung





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